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Mediation – was ist das?

Konflikte sind alltäglich, sie treten zwischen Nachbarn, in Familien, in der Geschäftswelt oder in Schulen auf, eben überall, bei denen Menschen unterschiedliche Ansichten vertreten.

Eine Mediation versucht, diese unterschiedlichen Ansichten zu beleuchten, unterschiedliche Wahrnehmungen aufzuzeigen, Missverständnisse und - oft nur vermeintliche - unterschiedliche Interessen auf den Tisch zu bringen.

Das Ziel der Mediation ist - im Gegensatz zur Streitschlichtung - die Klienten soweit in Kontakt zu bringen, daß die evtl. existierenden Missverständisse klar werden und unterschiedliche Interessen von beiden Parteien akzeptiert und wertgeschätzt werden können. Das Verständnis und die Wertschätzung für den jeweils anderen ermöglicht es den Parteien, mithilfe der Leitung des Mediators, selbst eine Lösung für den Konflikt zu finden. Der Mediator macht keine Vorschläge, er koordiniert nur die Ideen der beiden Parteien. Da die Lösungen von den Klienten selbst kommen, ist die Wahrscheinlichkeit einer dauerhaften Lösung viel höher als bei einer Streitschlichtung.

Verfahrensgrundsätze:

Um einen Konflikt kreativ angehen und auch lösen zu können, brauchen beide Konfliktparteien einen geschützen, vertrauensvollen Rahmen, in dem sie sicher sein können, daß

  • das Gesagte vertraulich behandelt wird, d.h. keiner der Beteiligten (sowohl Konfliktpartei als auch Mediator) trägt Informationen aus diesem Gespräch nach außen
  • sie so viel oder auch so wenig von sich preisgeben können/wollen, wie ihnen selber gut tut
  • daß sie wertschätzend und respektvoll behandelt werden und möglichst keine weitere Konfliktsituation entsteht
  • daß sie ausreden dürfen und ihnen zugehört wird.

    Für diese Rahmenbedingungen sorge ich als Mediatorin,
    für den Inhalt der Gespräche die Parteien selbst.

    Gewaltfreie Kommunikation

    Die Methode der Mediation, wie ich sie anbiete, beruht auf der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall Rosenberg. wichtig dabei ist, daß nicht kritisiert, ge- oder verurteilt, interpretiert oder analysiert wird, sondern durch einfühlsames Zuhören die individuellen Ansichten deutlich werden.

    Anwendungsgebiete der Mediation:

  • Ehe- oder Partnerkonflikte
  • Streit zwischen Kindern und Eltern
  • Mobbing am Arbeitsplatz
  • Erbschaftskonflikte
  • Konflikte in der Schule
  • Zwischen Eltern und Lehrern
  • Im Lehrerkollegium
  • Lehrer und Schüler

    Dauer einer Mediation:

    Im Durchschnitt dauert eine Mediationssitzung ca 1,5 Stunden.
    Da sich oft im Laufe der Zeit viele Konfliktpunkte aufgesammelt haben, können auch mehrere Sitzungen notwendig sein.

    Die Kosten:
    Eine Mediationssitzung dauert durchschnittlich 1,5 Std.
    Ich berechne pro 60 Minuten 50€.

    Hinweis:

    In einzelnen Fällen kommt die Rechtsschutzversicherung für die Kosten der Mediation auf, wenn sie den Bereich der versicherten Leistungsarten abdeckt, oder auch wenn es sich um Familien- und Erbstreitigkeiten handelt.
    Bitte fragen Sie vor der Mediation bei Ihrer Rechtschutzversicherung nach.

    Zur Person:
    Mutter von 3 Söhnen
    Heilpraktikerin für Psychotherapie
    empathische Mediatorin
    Traumatherapie
    systemische Kinder- und Jugendtherapie
    Gründerin der Selbsthilfegruppe Legasthenie/LRS im Raum Trostberg
    seit Juni 2010 Beraterin für Betroffene Legastheniker und deren Familien beim Landesverband Legasthenie Bayern
    LVL

    Kontakt:
    mediation(ät)gz-pet.de
    Tel: 08622 1307

    Links:
    Selbsthilfegruppe Legasthenie-LRS Chiemgau:
    www.legasthenie-lrs-chiemgau.de

    Aktuelles aus meiner Freizeitbeschäftigung:
    www.viva-la-gamba.de

    Impressum

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    Die Geschichte vom Samurai


    Es kam einmal ein großer und starker Samurai zu einem kleinen, zierlichen Mönch.

    „Mönch,“ sagte er mit einer Stimme,

    die erwartete, dass sich die Anderen sofort unterwerfen.

    „Lehre mich etwas über den Himmel und die Hölle!“
    Der Mönch sah auf zu dem riesengroßen Krieger und sagte verachtungsvoll:

    „Dich soll ich etwas  über den Himmel und die Hölle lehren!?

    Dir kann man doch nichts beibringen. Schau mal, wie dreckig du bist. Du stinkst. Dein Schwert ist rostig.

    Du bist eine Schande für alle Samurai. Verschwinde aus meinen Augen,

    ich kann dich nicht leiden“


    Der Samurai wurde ganz rot im Gesicht. Er fing an zu zittern und wurde stumm vor Wut.

    Er zog sein Schwert,

    und wollte es gerade schwingen.
    „Das ist die Hölle,“ sagte der Mönch mit leiser Stimme.
    Auf einmal erkannte der Samurai, was der Mönch zu sagen versuchte.

    Er wurde von dem Mitgefühl und der Hingabe dieses kleinen Mannes,

    der bereit war, sein Leben zu geben um ihn etwas über die Hölle zu lehren, entwaffnet.

    Langsam senkte er sein Schwert.

    Er wurde von Dankbarkeit und unerwartetem Frieden erfüllt.
    „Das ist der Himmel,“

    sagte der Mönch ganz sanft.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    johannes

     

     

     

     

    EEEs ist leichter, Menschen,

    die weit weg wohnen,

    mit materieller Hilfe beizustehen,

    als jemandem zuzulächeln,

    der mir auf die Nerven geht.

     

    Mutter Teresa

     

     

     

     

     

     

     

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